Gefährdungsbeurteilung online prüfen

Wählen Sie Ihre Branche, bewerten Sie typische Gefährdungen und erhalten Sie direkt einen Gefährdungs-Score mit Maßnahmenliste.

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Nicht rechtlich verbindlich. Der Check ersetzt keine vollständige betriebsspezifische Gefährdungsbeurteilung.
Wichtigste Maßnahmen
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      Mit dieser kostenlosen Gefährdungsbeurteilung prüfen Sie in wenigen Minuten, welche typischen Risiken in Ihrem Betrieb auffallen. Wählen Sie Ihre Branche, bewerten Sie wichtige Gefährdungen und erhalten Sie direkt einen Gefährdungs-Score von 0 bis 100 Punkten. Am Ende sehen Sie, welche Maßnahmen besonders wichtig sind, um Sicherheit, Organisation und Arbeitsschutz im Betrieb zu verbessern.

      Was die Gefährdungsbeurteilung online leistet

      Eine Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, Risiken im Betrieb nicht erst nach einem Unfall zu erkennen, sondern vorher. Genau dafür ist dieser kostenlose Online-Check gedacht. Sie wählen zunächst aus, welche Branche oder Betriebsart am besten passt. Danach werden typische Rahmenbedingungen abgefragt, zum Beispiel Beschäftigte, Maschinen, Gefahrstoffe, Homeoffice, Kundenverkehr, Leitern, Fahrzeuge oder Tätigkeiten in fremden Objekten.

      Der anschließende Score zeigt nicht einfach nur, ob ein Betrieb gut oder schlecht dasteht. Er gibt eine schnelle Orientierung, wo Handlungsbedarf bestehen kann. Je mehr Gefährdungen Sie als hoch bewerten und je weniger Schutzmaßnahmen bereits geregelt sind, desto niedriger fällt der Score aus. Je besser Dokumentation, Unterweisung, Erste Hilfe, Brandschutz, Arbeitsmittelprüfung und Maßnahmenplanung vorbereitet sind, desto stärker verbessert sich das Ergebnis.

      Warum fast jeder Betrieb das Thema ernst nehmen sollte

      Viele kleine Unternehmen denken bei Arbeitsschutz zuerst an große Industriebetriebe, Baustellen oder Werkstätten. Tatsächlich kann eine Gefährdungsbeurteilung aber auch für Büros, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister, Praxen, Pflegebetriebe, Kosmetikstudios, Lager, öffentliche Einrichtungen oder Unternehmen mit Homeoffice relevant sein. Risiken entstehen nicht nur durch große Maschinen. Auch Stolperstellen, elektrische Geräte, Stress, Zeitdruck, schlechte Ergonomie, fehlende Unterweisungen, unklare Notfallwege oder ungeprüfte Arbeitsmittel können zu echten Problemen werden.

      Gerade in kleinen Betrieben ist der Arbeitsschutz oft nicht absichtlich schlecht organisiert. Häufig fehlt einfach eine klare Struktur. Vieles läuft mündlich, nebenbei oder nach Erfahrung. Das funktioniert lange gut, bis neue Beschäftigte dazukommen, der Betrieb wächst, Maschinen angeschafft werden, ein Unfall passiert oder eine Prüfung ansteht. Dann zeigt sich, ob Gefährdungen wirklich nachvollziehbar betrachtet wurden.

      Der Score ersetzt keine vollständige Prüfung vor Ort

      Der Online-Check ist bewusst als schneller Vorcheck aufgebaut. Er soll helfen, in unter fünf Minuten eine erste Einschätzung zu bekommen. Das Ergebnis ist nicht rechtlich verbindlich und kann keine vollständige, betriebsspezifische Gefährdungsbeurteilung ersetzen. Nicht jede denkbare Gefährdung ist enthalten, weil Betriebe sehr unterschiedlich arbeiten. Eine Schreinerei hat andere Risiken als ein Büro, ein Pflegedienst andere Risiken als ein Onlineshop mit kleinem Lager.

      Trotzdem ist der Score wertvoll, weil er typische Schwachstellen sichtbar macht. Wenn mehrere Bereiche rot oder orange auffallen, ist das ein klares Signal: Hier sollte der Betrieb genauer hinsehen. Besonders wichtig sind Tätigkeiten mit hoher Unfallgefahr, fehlende Dokumentation, unklare Zuständigkeiten, nicht geprüfte Arbeitsmittel, fehlende Unterweisungen oder Gefährdungen, bei denen Beschäftigte regelmäßig belastet werden.

      Welche Bereiche im Tool berücksichtigt werden

      Das Tool fragt allgemeine Gefährdungen ab, die in vielen Unternehmen vorkommen. Dazu gehören Wege und Stolperstellen, Elektrik, Brandschutz, Erste Hilfe, Ergonomie, körperliche Belastung, Lärm, Gefahrstoffe, Hygiene, psychische Belastung, Unterweisung, Instandhaltung und Notfallorganisation. Zusätzlich werden je nach Branche eigene Fragen eingeblendet.

      Für Werkstätten stehen zum Beispiel Maschinen, Staub, Lärm, Funkenflug, Gefahrstoffe und persönliche Schutzausrüstung stärker im Vordergrund. In Gastronomie und Lebensmittelbetrieben geht es eher um heiße Oberflächen, Messer, Rutschgefahr, Hygiene, Gas, Kühlräume und Stoßzeiten. Im Büro spielen Bildschirmarbeit, Kabel, Erreichbarkeit, Besucher und Homeoffice eine größere Rolle. Bei Reinigung, Pflege, Lager, Handel, Bau, öffentlichen Einrichtungen oder körpernahen Dienstleistungen verschiebt sich der Schwerpunkt entsprechend.

      Wie Sie das Ergebnis praktisch nutzen

      Nach dem Durchklicken erhalten Sie eine Liste mit auffälligen Bereichen und passenden Maßnahmen. Diese Liste eignet sich als Startpunkt für die weitere Bearbeitung. Sinnvoll ist, die wichtigsten Punkte nicht nur zu lesen, sondern direkt in einen Maßnahmenplan zu übertragen. Dabei sollte jede Maßnahme eine verantwortliche Person, einen Termin und später eine kurze Wirksamkeitsprüfung bekommen.

      Wenn der Score niedrig ausfällt, sollten Sie zuerst die schweren Risiken betrachten. Dazu gehören Absturz, Maschinen, Brand, Gefahrstoffe, unklare Notfälle, elektrische Mängel, fehlende Unterweisung oder Alleinarbeit ohne Meldekette. Danach folgen organisatorische Themen wie Dokumentation, Zuständigkeiten, regelmäßige Prüfung, Homeoffice-Regeln oder psychische Belastung.

      Wenn der Score bereits gut ist, heißt das nicht automatisch, dass alles erledigt ist. Dann lohnt sich ein zweiter Blick auf Tätigkeiten, die im Kurzcheck nicht vollständig abgebildet wurden. Besonders bei neuen Maschinen, neuen Räumen, neuen Produkten, Umbauten, mehr Personal, neuen Arbeitszeiten oder veränderten Abläufen sollte die Gefährdungsbeurteilung fortgeschrieben werden.

      Warum Maßnahmen den Score verbessern

      Der Score wird nicht nur durch Gefährdungen beeinflusst, sondern auch durch vorhandene Schutzmaßnahmen. Ein Betrieb mit Maschinen hat nicht automatisch ein schlechtes Ergebnis. Entscheidend ist, ob Maschinen sicher betrieben, geprüft, gewartet und korrekt unterwiesen werden. Gleiches gilt für Gefahrstoffe, Fahrzeuge, Leitern, Kundenverkehr, Homeoffice oder körperliche Belastung.

      Gute Maßnahmen sind möglichst konkret. Es reicht nicht, allgemein zu sagen, dass Mitarbeiter vorsichtig sein sollen. Besser ist eine klare Regel: Wer prüft die Leiter? Wann werden elektrische Geräte kontrolliert? Wo stehen Feuerlöscher? Wer ist Ersthelfer? Wie werden neue Beschäftigte unterwiesen? Welche Schutzausrüstung gehört zu welcher Tätigkeit? Was passiert bei einem Unfall, Brand oder aggressiven Kundenkontakt?

      Für welche Betriebe der Online-Check besonders hilfreich ist

      Der Check ist besonders hilfreich für kleine Unternehmen, Gründer, Selbstständige mit Beschäftigten, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Läden, Praxen, Büros, Agenturen, Werkstätten, Gastronomie, Reinigung, Lager und Betriebe mit gemischten Tätigkeiten. Gerade dort gibt es oft keinen eigenen Arbeitsschutzbereich, sondern die Verantwortung liegt direkt bei Inhaber, Geschäftsführung oder einer beauftragten Person.

      Der Vorteil liegt in der schnellen Struktur. Statt mit einer leeren Vorlage zu starten, führt das Tool Schritt für Schritt durch typische Gefährdungen. Dadurch wird schneller sichtbar, welche Themen im Betrieb bereits gut geregelt sind und welche Punkte noch offen sind.

      Wichtig ist die Weiterbearbeitung nach dem Check

      Nach dem Online-Check sollte das Ergebnis nicht liegen bleiben. Sinnvoll ist ein kurzer Rundgang durch den Betrieb. Dabei können Sie prüfen, ob die Antworten aus dem Tool mit der Realität übereinstimmen. Sind Wege wirklich frei? Sind Feuerlöscher erreichbar? Wissen Beschäftigte, was im Notfall zu tun ist? Sind Gefahrstoffe sauber beschriftet? Gibt es Unterweisungen? Sind Maßnahmen nur geplant oder schon umgesetzt?

      Aus dem Ergebnis entsteht dann eine echte Arbeitsliste. Zuerst werden die wichtigsten Risiken priorisiert. Danach werden Maßnahmen umgesetzt. Anschließend wird geprüft, ob die Maßnahmen wirken. Wenn sich der Betrieb verändert, wird die Beurteilung angepasst.

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      Wichtig: Unsere Beiträge dienen der allgemeinen Orientierung. Wir bieten keine individuelle Steuerberatung, Rechtsberatung, Finanzberatung oder Unternehmensberatung. Bei verbindlichen Entscheidungen, besonderen Einzelfällen oder rechtlichen und steuerlichen Risiken sollte eine geeignete Fachstelle einbezogen werden.